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Die Körperkultmarke. Seit den 70ern.

Bis zum Ende der 60er Jahre waren Kosmetikprodukte nur in Fachgeschäften erhältlich. Mit der Selbstbedienung kam die Revolution und es entstand eine Flut verschiedenster Kosmetika und Pflegeprodukte für die unterschiedlichsten Anwendungen und Zielgruppen. Creme 21 war anders: eine Tagespflege für Jung und Alt – und alle dazwischen.

Nicht nur das helle, lebensfrohe Orange und das moderne, reduzierte Design sorgten damals für reichlich Aufmerksamkeit: In den revolutionären Werbekampagnen von Creme 21 wurde zum ersten Mal nackte Haut gezeigt. Damit traf die Marke den Nerv der Zeit und eroberte sich neben den gewonnenen Marktanteilen einen Platz in den Herzen der Verbraucher.

Mitte der 80er Jahre nahm Henkel die Marke aus strategischen Gründen vom deutschen Markt und führte Creme 21 als reine Exportmarke weiter. Erst 2003 entdeckte eine Geschäftsfrau aus Bad Homburg im Urlaub die Creme ihrer Jugend wieder und entschloss sich kurzerhand, Creme 21 zu neuem Leben zu erwecken. So standen Ende 2003 bereits die ersten Creme 21 Tiegel wieder im deutschen Handel: Endlich wieder 21!

70er
80er
90er
00er
10er
Die Revolution der Natürlichkeit

Das Woodstock-Festival läutete den Beginn eines neuen Zeitalters ein. Eine ganze Generation feierte die Rückkehr zur Menschlichkeit und Natürlichkeit. In Deutschland klärte Oswalt Kolle die Nation über Sexualität auf und Zeitschriften wie „twen“ machten Nacktheit mehr und mehr salonfähig. Auch Creme 21 setzte in seiner ersten Werbekampagne auf die Natürlichkeit nackter Haut und zeigte sich somit als einer der Vorreiter eines ganz neuen Körper- und Selbstbewusstseins.

Kurs auf Veränderung

Von der Neuen Deutschen Welle auf dem ersten Sony Walkman bis hin zum Mauerfall: Die 80er waren in jeder Hinsicht revolutionär. Die Aufbruchsstimmung zeigte sich auch in der Wirtschaft, zum Beispiel bei Henkel, dem Mutterunternehmen von Creme 21, das 1986 beschloss, einen anderen Kurs einzuschlagen und Creme21 als reine Exportmarke weiterzuführen. Dabei hatte der orange Tiegel in Deutschland längst Kultstatus erreicht. Und das weit über die Kosmetikbranche hinaus.

Die Legende lebt weiter

Die Wiedervereinigung brachte die Menschen zusammen, und sie erinnerten sich an ein fast vergessenes Gefühl von Lebensfreude. Die gesamte Nation vereinte ein ganz neues Selbstbewusstsein. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Marke, die damals so für Aufruhr gesorgt hatte, ihren Weg zurück in die Kultur fand – zunächst als Namensgeber einer Deutschrock-Band. Ihren größten Hit hatte die von Fans gegründete Band „Creme 21“ im Jahr 1996 mit ihrer Cover-Version von Rudi Carrells „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ – passend zum sommerlichen Orange der Kultmarke.

Creme 21 Relaunch

Alles auf null: Die Umbruchphase nach der Jahrtausendwende sorgte für reichlich Veränderung. Auch für Creme 21. Die Band löste sich auf, doch die Fangemeinde wuchs weiter. So öffnete zur Jahrtausendwende in Heilbronn „Creme 21 – der Club“, der noch bis heute zahlreichen Bands eine Bühne bietet. 2002 nahm der Hype mit der "Creme 21 Youngtimer Rallye" noch einmal so richtig Fahrt auf. Und kurz darauf folgte 2003 auch schon der Startschuss für den zweiten Anlauf – mit dem offiziellen Relaunch von Creme 21 Pflegeprodukten in Deutschland.

Eine neue Pflegegeneration

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Soziale Netzwerke bilden die Plattform für die großen Themen des neuen Jahrtausends: Globalisierung, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Auch Creme 21 hat sich weiterentwickelt. Mit innovativen und nachhaltigen Produkten wie der reichhaltigen Intensivpflege mit Pro-Vitamin B5, den Creme 21 Duschgels oder den neuen Body Lotions begeistert die Marke Jung und Alt gleichermaßen. Dabei ist sich Creme 21 immer treu geblieben. Und deshalb werden die Produkte lokal und ohne jegliche schädliche Zusatzstoffe hergestellt – heute genau wie vor fast 50 Jahren.